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Tilff - Die Geschichte von Tilff

Spezifische Informationen

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Info

Geschichte von Tilff:

Das Bestehen von Tilff geht bis in die Vorgeschichte zurück. Die Grotte «Trou des Nutons» wurde in der Magdalener Epoche als Wohnplatz genutzt. Viele Funde bestätigen die Anwesenheit von Menschen in der Neolithischen Epoche.

Die Gründung von Tilff  soll das Werk von CEDROS gewesen sein, der  vierte König von Tongeren vor dem Christentum.
Überreste aus der Eisenzeit wurden bei «Tombeu» gefunden.
Dieser König soll auch Anthisnes, Namur, Seraing, Vaux-sous-Chèvremont und Visé gegründet haben.

Die Region wurde dann von den Römern besetzt, es wurde Keramik bei «Au Plope» und ein Schatz mit 300 Münzen bei «Sur Cortil» gefunden.

Unter den Französischen Königen entwickelt sich der Ort und wird dann vom Fürstentum Lüttich eingenommen.

Der Kapitel aus der St. Lambertuskathedrale in Lüttich wird der Herrscher von Tilff.

Von diesem Moment an unterliegt Tilff allen Umschwüngen des Fürstentums und erleidet Folgendes :

Tilff und Méry werden 1318 von den Soldaten von Jean de Bohême, Herzog von Luxemburg,überfallen und verbrannt, im Rahmen seines Streits mit Prinz-Bischof Adolphe de la Marck.

Im Jahre 1544 fallen die Truppen von Kaiser Karl 15. in Tilff ein.

Das 17. Jahrhundert ist dann besonders unruhig. Nacheinander finden verschiedene Einfälle statt. 1607 durch die spanischen Truppen, 1634 von der Union der Vereinigten Provinzen für die Unabhängigkeit, 1635 die Truppen des Herzog von Lorraine und 1636 von Jean de Weert; eine neue Besetzung folgt 1672 beim Krieg von Ludwig XIV. gegen Holland.

Im Jahre 1674 dient Tilff oder besser Brialmont als Hauptquartier des Mayor zu Scharenberg; im darauf folgenden Jahr findet man einen französischen Kommandanten hier.

Gilles de Beaufays, Offizier des Generals Spaen administriert Tilff im Jahre 1677.

Im gleichen Jahr wird das Dorf von den französischen Truppen des General de Calvo belagert und eine Garnison besetzt Brialmont unter dem Kommando des Kapitän de Crémeaux. Dieser ordnet vor seiner Abreise die Zerstörung des Schloßes an.

1690 belagern Truppen aus Lüttich Tilff und 1691-1692 wird das Dorf von Streitkräften, die gegen Frankreich kämpfen, durchwühlt und geplündert.

1694 wird Brialmont aufs Neue von Lütticher Truppen besetzt unter der Anführung der Kapitäne Nicolas und Bihen, bei einem Krieg von Ludwig XIV. gegen Deutschland.

Nach 1700 ist es friedlich im Königreich Belgien und Tilff kann sich entwickeln.

Wir haben hier bereits erwähnt das Tilff im Mittelalter eine Lehnsherrschaft des Domkapitels der St. Lambertuskathedrale in Lüttich war.

Dieser Domkapitel besaß die Rechte der «hohen und niedrigen Justiz, die Arbeitgeberschaft der Kirche und des Zehnte».

Zwei Domherren überwachten die Verwaltung des Dorfes, die eigentlich von einer Schöffenrunde oder eines Justizgerichts geleitet wurde.

Das Gericht setzte sich aus einem Bürgermeister und sechs Schöffen zusammen, die vom Domkapitel der Kathedrale benannt wurden.

Das Gericht kümmert sich um die Justizangelegenheiten der Tilffer, nur für Kriminalfälle die über fünf Goldgulden hinausgingen mussten nach Lüttich zum Gericht gebracht werden.

Alle Verwaltung und Justiz der alten Regierungsform nahm mit der Französischen Revolution 1789 sein Ende. Es ist noch erwähnenswert das das alte Dorf nicht so wichtig war wie das heutige.

Groß-Tilff bestand nur aus einigen Häusern, die zwischen zwei verstärkten Häusern, auch « Turm » genannt, gebaut wurden. Es war einmal der Turm « BRUNSHODE » schon im Jahre 1294 erwähnt, der aber dem Schloß von Tilff seinen Platz überlassen musste und auf der anderen Seite der Turm «des Prez », ein runder Turm mit Hebebrücke, den es heute gar nicht mehr gibt. Aus einem alten Text kann man entnehmen das dieser Turm der noblen Familie «de Tilves» gehörte. Ausserdem gab es noch ein paar Häuser in Sur Cortil, in Sainval, in Au Plope, den Hof von Tombeu und das Schloß Brialmont. In Méry stand das Schloß von Monceau, einige Nachbarhäuser und das Fischerviertel  «nêveus" (Schiffer) zwischen der Brücke und Crèvecoeur gelegen. Am linken Ufer der Ourthe gab es Häuser in Sur le Mont, eine kleine Gruppe Gebäude in «paradi» (unterhalb von Fond du Moulin) und 2 oder 3 Häuser am Fluß (heutige Eisenbahnlinie).

Der Anblick von Tilff änderte sich erst Ende des 19. Jahrhunderts. Neue Straßen machten den Bau von Gebäuden möglich. Danach wurde das Dorf nur noch durch den Bau der Autobahn ein wenig verändert.

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