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Märchen und Legenden - Das Geisterschloß

Spezifische Informationen

Info:

Das Geisterschloß:

Im Laufe des 16. Jahrhunderts, waren das Haus « des Prez» und der Hof « du Tombeur » Eigentum des « Herren des Près », Thierry und seiner Frau Geneviève, die auch nach einigen Jahren Ehe immer noch keine Kinder hatten. Nach dem tödlichen Unfall eines Vetters adoptierten die beiden dessen Tochter Christine und kümmerten sich um sie, als wäre es ihre eigene Tochter.
Eines Tages bekamen die beiden doch noch ein eigenes Kind, einen Sohn namens Hugues. Anfangs war Christine noch sehr erfreut über ihr kleines Brüderchen, aber nach und nach änderten sich die Gefühle und sie wurde nostalgisch und eifersüchtig. Diese Eifersucht steigerte sich noch als sie erfuhr, dass Geneviève und Thierry nicht ihre richtigen Eltern waren. Sie fühlte sich wie ein Eindringling, den man nur tolerierte. Jedes Mal wenn sie mit Hugues alleine war, hörte sie eine Stimme « ein Unglück ist so schnell passiert, es ist ja doch nicht dein Bruder ». Es passierte allerdings nicht, das Leben lief einfach so weiter.
Eines Tages im Spätsommer waren Hugues und Christine im Park. Auf dem Nachhauseweg, es war schon dunkel kamen die beiden an einem Teich vorbei. Hugues spielte mit einem Stein mit einer besonders schönen Form. Christine schaute ihn an und fühlte eine unbekannte Macht in sich, sie konnte nicht widerstehen und rief Hugues zu, er soll doch zum Teich kommen um etwas schönes zu sehen, wobei sie Anlauf nahm… Aber Hugues hatte den Stein fallen lassen und ging auf die Seite um ihn wieder aufzuheben. Christine konnte nicht mehr anhalten und fiel in den Teich. Hugues rief nach Hilfe aber die Suche nach Christine verlief erfolglos. Seit diesem Tag erscheint jedes Jahr zum Todestag von Christine eine weisse Form am See und schwebt bis zum Fenster des Hauses, und das bis zur Zerstörung 1800.

Die Karnevalsgruppe « Les Joyeux Revenants» erinnert an diese Tragödie mit ihrem Karnevalswagen, einem Geisterschloß.

Georges VEILLESSE, Derrière le décor, le château hanté, Ed Petitpas, Bomal, 1964.

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