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Tilff - Bahnhof von Tilff

Spezifische Informationen

Info:

Der Bahnhof:

Der Bahnhof von Tilff wurde am 1. August 1866 dem Publikumsverkehr freigegeben, zur gleichen Zeit wie das Bahnstück " Angleur-Melreux" auf der Bahnlinie der Ourthe. Früher wurde diese Linie von einer privaten Gesellschaft, La Grande Compagnie du Luxembourg, genutzt, bevor sie 1873 vom Belgischen Staat zurückgenommen wurde.

Das heutige Bahnhofsgebäude besteht aus einem Haupthaus auf 2 Ebenen mit 5 Bögen und 2 niedrigen Seitenflügeln. Im Laufe der Zeit hat dieses Ziegelsteingebäude verschiedene Veränderungen über sich ergehen lassen.

Am 24. Mai 1865 akzeptiert das Ministerium für Bauamt die Pläne der Bahnhofsgebäude von Tilff, Esneux, Comblain- au-Pont, Marche, Bomal und Barvaux. Die Gebäude mussten von Bordsteigen umgeben sein und an der Seite des Bahnsteigs mit einem Schutzdach bestückt sein. Man erkennt noch die Reste dieses Schutzdaches an den Steinkonsolen an der Fassade.

Das Hauptgebäude geht über 2 Ebene und ist nach den Plänen der Grande Compagnie du Luxembourg gebaut. Man findet die gleichen Gebäude in Esneux, Mont-Saint- Guibert, Rhisnes und Saint-Denis Bovesse. Die Bahnhofshäuser von Bomal, Chastre und Barvaux wurden zerstört. Die Etage diente dem Bahnhofsvorsitzenden als Wohnung, im Erdgeschoss befanden sich die Büros und der Wartesaal.

Das Gebäude wurde im Neo-Klassischen Stil errichtet : Fensternischen in den selben Proportionen in regelmässigen Abständen, Quadersteinlinien. Einige Zierelemente zeigen den Einfluß des Eklektismus.

Ursprünglich war auf jeden Seitengiebel ein falsches Fenster und ein Okulus zu sehen der Zentralbogen zeigte auch einen Giebel mit einem runden Fenster. Im Erdgeschoß stehen die Fenstertüren unter 3 gestapelten Ziegelsteinen (1 Ziegelstein + 3/4 + 1 Ziegelstein).

Die Fenster der ersten Etage haben einen Bogen aus Ziegelsteinen. Die beiden Etagen werden durch eine Linie aus schwarzen Ziegelsteinen geteilt.

Um einen guten Service zu bieten und um die Wohnung des Bahnchefs komfortabler zu machen wurden zwei Seitenflügel im Jahre 1891 angebaut.. Leider haben die beiden Nebengebäude kein Spitzdach erhalten. Einer der beiden Seitenflügel wurde im Jahre 1920 noch einmal vergrößert und die Fassaden werden weiß gestrichen. Man kann die beiden verschiedenen Bauphasen noch sehr gut unterscheiden:

1.: Drei Zentralbögen auf zwei Etagen und auf jeder Seite ein weiterer Bogen auf zwei Etagen.
2.: links drei Bögen (Gleisseite) und rechts vier Bögen, auf einer Etage.

Es gibt einen Unterschied in der Form und der Qualität der Steine, aber  man achtete auf denselben Farbton.

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