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Erbgut - Die Stahlindustrie der Ourthe

Spezifische Informationen

Info:

DIE STAHLINDUSTRIE AN DER OURTHE.:

Das Ourthetal , von Chenée bis Tilff war nach Georges HANSOTTE zu Beginn des 18. JAhrhunderts eine der aktifsten Industrieregionen des Lütticher Landes. Man fand von stromabwärts nach stromaufwärts die Fabriken Sauheid auf dem rechten Ufer, die Firma Colonster auf dem linken Ufer und am Eingang von Tilff die Spalterei am Saucy.

In Sauheid, Grund der Herrschaft von Embourg, wurde im Jahre 1659 die Spalterei Saudheid gebaut. Hier wurde Eisen zu Stäben geschmolzen, die dann zur Nagelherrstellung in der Lütticher Region gebraucht wurden. Die Motorkraft wurde durch die Ourthe produziert. Der Abfall wurde ins Wasser geworfen wodurch sich die Insel immer weiter vergrösserte; 30 Jahre später wurde eine zweite Eisenfabrik hier gebaut..

Stromaufwärts der Spalterei Sauheid, fand man die Fabrik WALTHERY, in Gebrauch seit 1563 und die Mühle die später auch zur Fabrik umgebaut wurde.

Noch immer in Sauheid, gegenüber der Mühle bestand seit 1562 ein Ofen bei einer Eisenschmelzerei. Diese Installationen wurden dann gegen 1616 in eine Pulvermühle umgebaut und blieb noch 50 weitere Jahre aktiv. Im Jahre 1563 wurde ein zweiter Ofen in Gebrauch genommen, mit der Erlaubnis des Herren von Embourg.

Alle diese Fabriken wurden in die Installationen des Walzwerks der Ourthe aufgenommen, welches 1955 bei Veröffentlichung des Textes von G. HANSOTTE noch in Gebrauch war. Etwas weiter stromaufwärts von dieser Fabrik und immer noch auf dem rechten Ufer befand sich der Industriekomplex Campana. Zuerst ein einfacher Offen, vergrösserte sich die Fabrik erst zur Spalterei dann zum Walzwerk.

In Sauheid, auf dem linken Ufer der Ourthe, zwischen der Eisenbahnlinie und der Strasse Angleur- Tilff, stehen immer noch die Gebäude des Firma Hubert RASKIN, die für ihre Pressen bekannt war und 1972 geschlossen wurde.

Der Ourthe weiter folgend, immer noch am linken Ufer findet man die älteste Industriefirma : PHILIPPE in Colonster.

Im Jahre 1530 wurde eine Eisenhammerfabrik an der Stelle einer alten Metallfabrik gebaut. Im Laufe der Jahre und mit immer wechselnden Besitzern wurden ein Ofen, eine Schmelzerei, eine Spalterei und ein Walzwerk hinzugebaut.

Ein Teil des Eisens der in diesen verschiedenen Fabriken bearbeitet wurde stammt aus den Minen zwischen Dolembreux, Hayen, Méry und Tilff, die bereits im 12. Jahrhundert bearbeitet wurden. Das Eisen, nachdem es in Méry einmal gewaschen wurde, kam dann nach Dolembreux über Crèvecoeur und Méry. Alle Fabriken, mit Ausnahme der Fabrik Raskin, wurden beim Bau der Autobahn abgerissen.

Stromabwärts des Dorfes Tilff wurde im Jahre 1542 die zweite Mühle gebaut, auf Höhe einer Inselin der Ourthe, die man später "île du Moulin" nannte. 1696 bauten die neuen Besitzer einen Teil des Mühle in eine Spalterei um. 1798 wurde daraus ein Walzwerk und aus dem Rest der Mühle ein weiteres Walzwerk. 1810 war der Besitzer Conrad-Joseph GRISARD einer der wichtigsten Industriellen des Ourthetals.

1837 kaufte die junge Gesellschaft « Vieille Montagne » die Walzwerke.

Die Rohstoffe und fertiggestellten Materialien wurde auf dem Ourthekanal transportiert bis zur Eröffnung der Eisenbahnlinie 1866. Die Firma « Vieille Montagne » vergrösserte sich ständig bis zum Zweiten Weltkrieg und hatte ungefähr 450 Mitarbeiter zu ihren besten Zeiten. 1970 stellte sie ihre Aktivitäten ein und ein Teil der Gebäude wurde zu Wohnungen umgebaut.

In Méry erbat ein Lütticher im Jahre 1872 die Erlaubnis eine neue Fabrik an der Ourthe zu bauen. Ungefähr 10 Jahre nach Inbetriebnahme wurde das Walzwerk an die Gesellschaft „ Société Anonyme des Laminoirs à fers et à tôles du Monceau“ verkaufte und sie blieb bis 1954 in Arbeit. Die Firma Raskin aus Angleur kaufte die Fabrik dann und verkaufte Sie bei ihrer Schließung an Société FORCAST weiter. Diese letzte Gesellschaft schloß 1995 seine Türen.

Die hydraulischen Installationen die die Walzwerke belieferten wurden 1985 von EVERARD DE HARZIR renoviert und beliefern die Firma CYLMERY mit Elektrizität.

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